Kaufberatung

Welches iPad soll ich kaufen?

Die vier aktuellen iPads auf einen Blick

Apple verkauft derzeit vier iPad-Linien. Laut Apple, Stand 6. Oktober 2026, kostet das iPad (A16) ab 499 Euro, das iPad mini ab 679 Euro, das iPad Air ab 799 Euro (11 Zoll) bzw. 999 Euro (13 Zoll) und das iPad Pro ab 1.299 Euro (11 Zoll) bzw. 1.649 Euro (13 Zoll).

iPad (A16) iPad mini iPad Air (M4) iPad Pro (M5)
Display 11 Zoll, LCD, nicht laminiert 8,3 Zoll, LCD, laminiert 11 oder 13 Zoll, LCD, laminiert 11 oder 13 Zoll, OLED, 120 Hz
Apple Intelligence nein ja ja ja
Apple Pencil Pro nein ja ja ja
Apple-Tastatur Magic Keyboard Folio keine Magic Keyboard für iPad Air Magic Keyboard für iPad Pro
Anschluss USB 2 USB 3 USB 3 Thunderbolt / USB 4
Gewicht (WLAN) 477 g 293 g 464 g / 616 g 444 g / 579 g

Streaming, Surfen und Lesen

Wenn das iPad vor allem auf dem Sofa liegt, für Netflix, YouTube, Nachrichten und E-Mails, reicht das iPad (A16). Apple nennt bis zu 10 Stunden Videowiedergabe, genau wie bei den teureren Modellen. Der Kompromiss steckt im Detail: Das Display ist nicht laminiert und nicht entspiegelt, Apple Intelligence läuft nicht, und der USB-C-Anschluss arbeitet nur mit USB-2-Geschwindigkeit. Für reinen Medienkonsum stört das kaum.

Schule und Studium

Für Mitschriften, PDFs und Hausarbeiten ist das iPad Air (M4) die beste Wahl. Der Apple Pencil Pro sitzt auf einem laminierten Display direkt auf dem Bild, das Magic Keyboard für iPad Air macht das Tablet zum Schreibgerät, und mit 12 GB Arbeitsspeicher bleibt Reserve für Apple Intelligence und viele offene Apps über mehrere Semester. Das 11-Zoll-Modell passt besser in den Rucksack, 13 Zoll lohnt sich, wenn du oft zwei Apps nebeneinander nutzt.

Mit kleinem Budget geht auch das iPad (A16) mit dem Apple Pencil (USB-C) und dem Magic Keyboard Folio. Dann verzichtest du auf Apple Intelligence und die Schwebefunktion des Stifts.

Zeichnen und kreatives Arbeiten

Zum Zeichnen lohnt sich ein iPad mit Apple Pencil Pro und laminiertem Display. iPad mini, iPad Air und iPad Pro unterstützen laut Apple außerdem die Schwebefunktion, bei der das iPad die Stiftspitze schon vor der Berührung erkennt. Das iPad Air in 13 Zoll bietet viel Fläche für einen fairen Preis. Wer das flüssigste Display will, nimmt das iPad Pro (M5): ProMotion bis 120 Hz macht Striche und Scrollen glatter, das OLED zeigt Farben mit hohem Kontrast. Welcher Stift an welches Modell passt, steht im Ratgeber zur Apple-Pencil-Kompatibilität.

Arbeiten mit Tastatur

Soll das iPad den Laptop ersetzen, achte auf die Tastatur. iPad Air und iPad Pro haben jeweils ein eigenes Magic Keyboard mit Trackpad, das iPad (A16) das Magic Keyboard Folio. Laut Apple kostet das Magic Keyboard Folio 299 Euro, das Magic Keyboard für iPad Air ab 329 Euro und das Magic Keyboard für iPad Pro ab 349 Euro (Stand 6. Oktober 2026). Diese Kosten kommen zum iPad dazu.

Für Texte, Tabellen und Präsentationen reicht das iPad Air. Das iPad Pro lohnt sich, wenn du große Dateien per Thunderbolt auf externe SSDs überträgst oder einen Monitor mit 4K und 120 Hz anschließen willst.

Unterwegs und klein

Das iPad mini ist mit 8,3 Zoll und 293 Gramm das handlichste iPad. Es passt in Jackentaschen und kleine Taschen, eignet sich zum Lesen, für Notizen im Stehen, als Navigationshilfe im Cellular-Modell und auf Reisen. Es unterstützt Apple Intelligence und den Apple Pencil Pro. Eine Tastaturhülle bietet Apple dafür nicht an, und die Frontkamera sitzt an der kurzen Oberkante statt im Querformat.

Entscheidungsbaum: In vier Fragen zum passenden iPad

  1. Soll es möglichst klein und leicht sein? Ja: iPad mini. Nein: weiter zu Frage 2.
  2. Nutzt du es fast nur für Streaming, Surfen und Lesen, ohne Apple Intelligence? Ja: iPad (A16). Nein: weiter zu Frage 3.
  3. Brauchst du OLED mit 120 Hz, Face ID oder Thunderbolt für Video, Foto oder große Dateien? Ja: iPad Pro. Nein: weiter zu Frage 4.
  4. Arbeitest du oft mit zwei Apps nebeneinander oder zeichnest auf großer Fläche? Ja: iPad Air in 13 Zoll. Nein: iPad Air in 11 Zoll.

Speicher richtig wählen

Das iPad (A16), das iPad mini und das iPad Air starten mit 128 GB, das iPad Pro mit 256 GB. Apple Intelligence belegt laut Apple bis zu 14 GB auf iPads mit M4 und neuer, sonst bis zu 8 GB. Der Schritt von 128 auf 256 GB kostet laut Apple jeweils 130 Euro (Stand 6. Oktober 2026). Wer Filme offline speichert, viele Apps nutzt oder das iPad fünf Jahre behalten will, sollte diesen Aufpreis einplanen.

Alle Modelle nebeneinander findest du im iPad-Vergleich, unsere Favoriten je Einsatzzweck in der Liste der besten iPads.

Passende Modelle

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Häufige Fragen

Welches iPad reicht für Netflix, YouTube und Surfen?

Dafür reicht das iPad (A16). Apple gibt bis zu 10 Stunden Videowiedergabe an, das 11-Zoll-Display hat 500 Nits. Auf Apple Intelligence, den Apple Pencil Pro und ein laminiertes Display musst du dabei verzichten.

Welches iPad eignet sich für die Uni?

Das iPad Air (M4) in 11 oder 13 Zoll. Es unterstützt den Apple Pencil Pro für handschriftliche Notizen, das Magic Keyboard für Hausarbeiten und Apple Intelligence. Mit knappem Budget ist das iPad (A16) mit Apple Pencil (USB-C) eine Alternative ohne KI-Funktionen.

Wie viel Speicher braucht ein iPad?

128 GB reichen für Streaming, Surfen und einige Apps. Nutzt du Apple Intelligence, plane mehr ein: Laut Apple belegt es auf iPads mit M4 und neuer bis zu 14 GB. Für Offline-Videos, viele Apps oder Zeichenprojekte über mehrere Jahre ist 256 GB die sichere Wahl.

Brauche ich ein iPad mit Cellular?

Nur, wenn du unterwegs ohne Hotspot vom Smartphone online sein willst. Die Cellular-Version kostet laut Apple 170 Euro mehr (beim iPad Pro 250 Euro, Stand 6. Oktober 2026) und nutzt bei allen aktuellen iPads nur eSIM. GPS gibt es nur in den Cellular-Modellen.